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Bierkarte

Eine eigene Bierkarte ist nicht nur eine Informationsquelle für Gäste. Sie kann auch Verkaufsfördernd wirken, die Kompetenz des Gastronomen unterstreichen und die Kauflust der Gäste nachhaltig steigern. Durch eine eigene Karte probiert der Gast auch gerne mal etwas „neues“.  Diese Tricks sollten Sie bei Ihrer Bierkarte nutzen:

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Biervielfalt in der Bierkarte

Entscheiden Sie sich zu einer eigenen Bierkarte, ist es wichtig das zumindest 1 – 2 Ortsunübliche Biere angeboten werden. Wird „nur“ das übliche Bier angeboten wird die Karte vom Gast nicht wahrgenommen.

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Das Bierglas

Die Wahl des Bierglases wirkt sich nicht nur auf den Geschmack aus, es trägt entscheidend bei der Bestellungsentscheidung bei und entscheidet ob das Bier zum weitertrinken anregt.  Sympathisch für den Gast wirkt es, wenn er in der Bierkarte bereits das dazugehörige Glas sehen kann.

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Hochpreisiges zuerst

Üblicherweise beginnen Preislisten mit den niedrgisten Preis. Studien jedoch zeigen: Der Durchschnittsumsatz steigt, wenn teure Produkte als Erstes gelistet werden. Teure Produkte setzen einen Kontrast und lassen die übringen Artikel günstiger wirken – auch wenn Sie es gar nicht sind. Profitabel ist es auch die Produkte mit der größten Gewinnspanne zuerst anzuführen.

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TIPP: nutzen Sie den GASTROTAX-Kalkulator und berechnen Sie ganz einfach die Gewinnspanne der einzelnen Produkte.

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Preisplatzierung

Präsentieren Sie nicht die Preise sondern die Produkte:

Wer die Preise nicht in einer exakt gereihten Spalte platziert macht es dem Gast unmöglich ausschließlich die rechte (Preisspalte) nach dem Günstigsten zu  scannen bzw. zu vergleichen.

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Mit Worten verkaufen

Worte geben Wert, deshalb ist es in gehobenen Lokalen längst Standart, Spesen ausführlich zu beschreiben. Das steigert in den Augen der Gäste, ganz unbewusst, den Wert des angebotenen Produkts. Übertragen Sie dies auf Ihre Bierkarte. Beschrieben Sie Bier mit schönen, emotionalen, treffenden und vor allem mit reichlich Worten.

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Gibt es einen Boom wie gegenwärtig mit dem Craft Beer, nutzen Sie diesen bewusst. Durch bewusste Platzierung in der Bierkarte, schöner Beschreibungen und vielleicht noch einer Empfehlung des Kellners gibt ein Gast auch gerne einmal mehr aus als den sonst üblichen Pries.

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Keine Währungssymbole

Setzen Sie den Hinweis „alle Preise in EURO“ in der Fußzeile der Bierkarte. So stellen Sie klar, was die Zahlen hinter den Getränken bedeuten. Psychologische Studien beweisen, wenn das Währungssymbol fehlt, sind die Kunden eher bereit, zum teureren Angebot zu greifen.

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Kreditkartenlogos abbilden

Virtuelles Geld sitzt lockerer als Bargeld. Schlussfolgerung, bei Bezahlung mit der Kreditkarte schlupfen Gäste gerne mal in die Spendierhosen.